Eingewöhnung

Krippe

Ein großes Anliegen ist uns das Gelingen der Eingewöhnung.
Wir möchten diese so individuell und angenehm wie möglich für Eltern und Kind gestalten.
Die Eingewöhnung verläuft in Anlehnung an das „Berliner Eingewöhnungsmodell“. Danach muss sich mindestens ein Elternteil 2-3 Wochen für die Eingewöhnung Zeit nehmen. Sollten die Eltern dazu nicht in der Lage sein, besteht die Möglichkeit, die Eingewöhnung durch eine Bezugsperson aus der Familie begleiten zu lassen.

Gemeinsam mit der Bezugserzieherin lernt das Kind langsam die Umgebung kennen und knüpft erste Kontakte. Feste Rituale prägen das Gruppengeschehen, während dessen baut das Kind Vertrauen zu den anderen Erzieherinnen auf.
Für die Eltern erschließt sich der tägliche Alltag in der Gruppe. Die erste Trennungsphase von Mutter und Vater setzt dann ein, wenn sich das Kind angenommen und gebunden fühlt.
Für den weiteren Verlauf der Ablösungsphase orientieren wir uns an den Bedürfnissen und Befindlichkeiten des Kindes. Mit Hilfe eines Abschiedsrituals können die Eltern in dieser Phase den Gruppenraum verlassen, sie verbleiben aber zunächst in der Einrichtung, um gegebenenfalls auf Wunsch des Kindes oder der Erzieherin zurück zukommen. Später verlassen sie die Einrichtung und müssen telefonisch erreichbar sein.

Kindergarten

Der Start des Kindes in den Kindergarten wird individuell mit den Eltern besprochen und abgestimmt. Die Eingewöhnungszeit kann sich unter Umständen auch über einen Zeitraum von 2-3 Wochen gestalten. In den ersten Tagen kann ein verkürzter Kindergartenbesuch sinnvoll sein, um die Eingewöhnung zu erleichtern.
Rituale beim Ankommen im Kindergarten unterstützen Ihr Kind in seinem Eingewöhnungsprozess. Eine dem Kind vertraute Person muss das Kind in der Eingewöhnungszeit begleiten. Für den weiteren Verlauf der Ablösungsphase orientierten wir uns an den Bedürfnissen und Befindlichkeiten des Kindes.

Anmelde- und Aufnahmeverfahren

Das Anmeldeverfahren ist durch die Richtlinien und Aufnahmebedingungen für die Kindertagesstätten der Stadt Dissen aTW vom 22. Juli 2014 sowie die Gebührenordnung geregelt.

Wir nehmen uns für das Anmeldegespräch viel Zeit, denn wir betrachten Information und konstruktiven Austausch als Grundlagen der Partnerschaft von Familie und Tageseinrichtung. Nur gemeinsam kann die anspruchsvolle Aufgabe bewältigt werden, Kinder in den ersten Lebensjahren zu begleiten und individuell zu fördern

Der Begrüßungsbesuch

Mit dem Begrüßungsbesuch der Familie zu Hause findet das erste gegenseitige Kennenlernen im gewohnten Umfeld des Kindes statt. Die Erzieherinnen jeder Gruppe teilen sich die Kinder vor dem Besuch untereinander auf, wobei die Heilpädagogin grundsätzlich für die integrativen Kinder zuständig ist.

Die zuständige Erzieherin vereinbart mit den Eltern telefonisch einen Termin für ein intensives Aufnahmegespräch. Inhaltlich geht es um die Lebensgewohnheiten des Kindes, die familiären Zusammenhänge, die Wünsche und Erwartungen der Eltern an den Kindergarten, die Eingewöhnungsphase und den Besuch des Kindergartens.

Zeitraum der Besuche

Die Besuche finden nach Vereinbarung statt. Der Zeitraum ist für Mai/Juni angedacht Das Zeitfenster sollte sich im Rahmen 1 Stunde befinden. Das Aufnahmegespräch ist verpflichtend.

Wichtiger Hinweis:

Eltern, die keinen Besuch zu Hause möchten, werden nach Absprache mit ihren Kindern im Kindergarten willkommen geheißen.

Schnuppertage

An den mehrtägigen Schnuppertagen im Kindergarten wird das Kind durch ein Elternteil begleitet. Dadurch erfährt es Sicherheit und kann sich den Eindrücken und Erfahrungen im Kindergarten öffnen. Die Bezugserzieherin nimmt über das Spiel Kontakt zum Kind auf, so dass eine Beziehung und Bindung entstehen kann.

Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern und Erzieherinnen macht möglich, dass sich alle wohlfühlen.